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Goldene Milch – der ultimative Wintertipp

Goldene Milch – der ultimative Wintertipp

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Susanne | 2 Minuten Lesezeit

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Das wirst du hier lernen

Die goldene Milch ist ein altes Heilrezept aus der indischen Yoga-Küche.

Und hier geht es gleich zum Rezept für eine Person:

1 Becher (Kuh) Milch– alternativ auch Hafer-, Mandel- oder Soja-Getränk – in einen Topf geben. Einen Teelöffel gemahlenen Kurkuma mit einem halben Teelöffel Zimt (bevorzugt Ceylon-Zimt)* in 100 ml Wasser vermischen und diese Paste einem kleinen Topf zwei Minuten köcheln lassen. In die Milch einen Teelöffel dieser Kurkuma-Zimtpaste hinzugeben. Alles verquirlen und erwärmen. Noch einen Teelöffel Kokosöl oder ein anderes mildes Speiseöl hinzugeben. Wer mag, süßt noch mit etwas Honig oder Agavendicksaft nach. Genau das richtige in der Winterzeit.

Ein Becher goldene Milch kann abends als perfekter Schlummertrunk genossen werden. Der goldenen Milch werden wärmende, entzündungshemmende und reinigende Wirkungen zugeschrieben.

Warum empfehle ich Ceylon-Zimt?

Es gibt zwei Sorten von Zimt: den Ceylon-Zimt und den Cassia-Zimt/China-Zimt.

Cassia und Ceylon sind die wirtschaftlich bedeutendsten Zimtsorten. Ceylon-Zimt stammt aus Sri Lanka (ehemals „Ceylon“), Cassia-Zimt aus China.

Beide Sorten unterscheiden sich im Aroma, im Aussehen und auch im Preis. Der teurere Ceylon-Zimt gilt als feiner im Aroma, Cassia als kräftiger und leicht süßlich.

Kauft man Zimt in Stangenform, sind die äußerlichen Unterschiede leicht zu erkennen: Cassia-Zimt besteht aus einer einzigen dicken, gerollten Rindenschicht des Cassia-Baumes. Für Ceylon-Zimt werden mehrere dünnen Innenrinden des Ceylon-Zimtbaumes zusammengerollt.

Bei Pulver sind die Unterschiede optisch nicht zu erkennen.

Im Handel besteht keine Pflicht zur Kennzeichnung der Zimtsorte. Da Ceylon-Zimt jedoch teurer ist als Cassia, wird er in der Regel auch als solcher gekennzeichnet.

Die beiden Zimtsorten unterscheiden sich auch in ihrem Gehalt an Cumarin. Dabei handelt es sich um einen natürlichen Inhaltsstoff von Zimt, der in höherer Dosierung im Tierversuch leberschädigend wirkt. Ceylon-Zimt enthält von Natur aus weniger Cumarin als Cassia. Die Gesamtaufnahmemenge ist bei den üblichen Verzehrsmengen jedoch gering. Nur wer regelmäßig gern und viel Zimt als Gewürz verwendet, sollte bevorzugt Ceylon-Zimt verwenden. Für zimthaltige Lebensmittel wie Weihnachtsgebäck, Desserts oder Frühstückscerealien gelten EU-weit Grenzwerte für den Cumaringehalt, der nicht höher als 2 mg/kg Produkt sein darf.

Meine Empfehlung:

Wer regelmäßig gern und viel Zimt als Gewürz verwendet, sollte bevorzugt Ceylon-Zimt verwenden, um wegen dem geringeren Cumaringehalt die Leber zu schonen.

© Susanne Döring 2021

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Köstlicher Herbstsalat mit Weintrauben (inkl. Rezept)

Köstlicher Herbstsalat mit Tafeltrauben, Rucola, Ziegenkäse und Walnüssen

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Susanne | 4 Minuten Lesezeit

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Das wirst du hier lernen

Der Abschied vom Sommer fällt nicht leicht, aber der Herbst beschenkt uns mit herrlichen Früchten und bunt gefärbtem Herbstlaub. Die Kunst besteht nun darin, diese Geschenke der Natur dankbar anzunehmen und sich einfach einmal still auf eine Bank zu setzen und sich all der herbstlichen Schönheit ringsumher zu erfreuen.

Und in die herbstliche Küche holen wir uns frische Tafeltrauben und bereiten einen fantastischen Herbstsalat mit Rucola, Ziegenkäse und karamellisierten Walnüssen zu.

Köstlicher Herbstsalat - Zutaten für 4 Personen

  • 4 Handvoll Rucola
  • 3 Esslöffel Olivenöl
  • 1 Esslöffel Apfelessig
  • 75 g Walnusskernhälften
  • 3 Esslöffel brauner Zucker
  • 250 g dunkle Trauben
  • 250 g Ziegenfrischkäse
  • Salz und Pfeffer

Zubereitung

Eine Vinaigrette aus Olivenöl und Apfelessig mischen. Rucola waschen, trockenschleudern, mit der Vinaigrette vermischen und auf vier Tellern anrichten. 

Walnüsse in einer trockenen Pfanne duftend rösten, mit dem Zucker bestreuen und karamellisieren lassen. 

Auf Backpapier abkühlen lassen. Trauben waschen und zusammen mit den Walnüssen und dem zerbröckelten Ziegenfrischkäse auf dem Salat verteilen und nach Geschmack salzen und pfeffern.

In Tafeltrauben steckt Sommersonne… und sie passen gut zu Käse

Tafeltrauben passen mit ihrem fruchtigen Aroma wunderbar in die Herbstküche. Trauben sollten grundsätzlich mit heißem Wasser gründlich abgewaschen werden. Sie stärken mit gesunden Pflanzenstoffen (siehe unten: Resveratol) das Immunsystem und bereiten uns ideal auf die kalte Jahreszeit vor. Auch Traubensaft ist eine leckere Kraftquelle und sollte mit Wasser verdünnt werden, weil er so intensiv schmeckt.

Weintrauben sind die Fruchtstände der Weinreben (Vitis), insbesondere die der Edlen Weinrebe (Vitis vinifera subsp. vinifera). Die einzelnen Früchte des Fruchtstandes heißen Weinbeeren.

Die Kletterpflanze Weinrebe gehört zu den ältesten Kulturpflanzen der Menschheit. Heute sind weltweit rund 16.000 Rebsorten bekannt. Es gibt Weinreben mit grünen, gelben, roten und dunkelblauen Beeren.

Bestimmte Weinbeerensorten können roh als Tafeltrauben gegessen oder zu Rosinen getrocknet werden. Die meisten Weinbeeren werden zu Wein, Branntwein oder Traubensaft verarbeitet.

Die Schale sowie die Kerne der Weinbeeren enthalten die Antioxidantien Resveratol und die sogenannten OPCs (Pro-Anthocyanidine). Die kleinen Traubenkerne können zu  hochwertigem Traubenkernöl und Traubenkernmehl verarbeitet werden.

Auch die Weinblätter der Weinrebe sind essbar und werden in der orientalischen Küche häufig in Form von gefüllten Weinblättern verwendet. Trauben enthalten beachtliche Mengen des Vitamin B6 – Pyridoxin.

Walnüsse sind ein Superfood

Und jetzt noch ein gewichtiges Wort zu Walnüssen. Nüsse gelten im Allgemeinen als gesund und das sind sie auch. 

Walnüsse haben die besondere Fähigkeit die Blutgefäße elastisch zu halten, was bei Arteriosklerose mit der drohenden Gefahr von Herzinfarkt oder Schlaganfall sehr bedeutend ist. 

Auf der Grundlage von zahlreichen wissenschaftlichen Untersuchungen hat die Europäische Behörde für Lebensmittelsicherheit (EFSA) im Mai 2012 folgende Gesundheitsaussage für Walnüsse zugelassen: 

„Walnüsse tragen dazu bei, die Elastizität der Blutgefäße zu verbessern“.

Eine Handvoll Walnüsse

Bereits eine Handvoll Walnüsse täglich (ca. 30 g) hat diesen bedeutenden gesundheitsförderlichen Effekt Blutgefäße elastisch zu halten und einem Schlaganfall vorzubeugen.

Die Walnuss ist die einzige Nuss, welche einen signifikant hohen Anteil an Alpha-Linolsäure (Omega 3 Fettsäure) besitzt. Omega-3-Fettsäuren gelten als essenziell, das heißt, der Körper kann sie selbst nicht produzieren. 

Walnüsse sind cholesterinfrei und enthalten vor allem ungesättigte Fettsäuren. Sie sind daher ideal für einen abwechslungsreichen und ausgewogenen Speiseplan. Weiterhin enthalten Walnüsse Eiweiß, Vitamine, Mineralstoffe und Antioxidantien. Sie sind zu Recht kleine Nährstoffbomben.

Das sind gute Gründe, um täglich eine Hand voll Walnüsse zu essen oder sie großzügig im Herbstsalat zu verwenden.

© Susanne Döring 2021