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Wasser – Lebensmittel Nummer Eins

Wasser - Lebensmittel Nummer Eins

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Susanne | 2 Minuten Lesezeit

Das wirst du hier lernen

Dein täglicher Wasserbedarf

Schön, dass du hierher gefunden hast und wenn du meinen Artikel jetzt liest – steht ein Glas Wasser neben dir? Was hast du heute schon getrunken und fühlst du dich leicht, durstfrei und gut hydriert?

Wir decken unseren täglichen Flüssigkeitsbedarf mit Getränken, wie Kaffee, Tee, Säften, Limonaden und auch Suppen. Auch in Lebensmitteln und zubereiteten Gerichten ist Wasser enthalten, welches unser Körper braucht.

Rechne deinen individuellen Wasserbedarf aus:

Dein Wasserbedarf pro Tag ist 35 Milliliter Wasser pro kg Körpergewicht (DGE Referenzwert für Wasser)

Beispielsrechnung:

Ich wiege 65 kg x 35 ml = 2,2 Liter pro Tag – davon ziehe ich 30 % ab, das ist die Flüssigkeit, die im Essen drin ist. Also brauche ich noch 70 % Flüssigkeit, das macht 1,6 Liter/pro Tag: Das sind sechs Wassergläser mit circa 266 ml jedes Glas.

Einfach gerechnet 6 Gläser x 250 ml – 1,5 Liter klares Leitungswasser pro Tag – drei Gläser vormittags und drei Gläser nachmittags. Bei Sport, großer Hitze oder Fieber benötigt mein Körper mehr Flüssigkeit.

Daten aus der Nationalen Verzehrs Studie belegen, dass die Bevölkerung im Durchschnitt ausreichend Flüssigkeit aufnimmt und dass die Hälfte der Flüssigkeit Wasser ist. Das ist positiv zu vermerken. Die Trinkstudie der Techniker Krankenkasse kommt jedoch zu dem Ergebnis, dass ein Drittel der Befragten zu wenig trinkt und den Richtwert von 1,5 Litern nicht erreicht.

Wie sieht es bei dir aus? Bist du ein Trinkmuffel? Hast du selten richtig Durst?

Klares Wasser

Ich empfehle immer das klare Wasser aus der Leitung zu trinken aber ungesüßte Tees, Mineralwasser, Schorlen und Eistees (ohne Zucker und ohne Süßstoffe) – auch alkoholfreie Getränke wie alkoholfreies Bier, Kombucha, Wasserkefir (selbstgemacht) sind fantastische Durstlöscher. Du kannst auch in das Wasser ein paar Bio-Zitronenschalen, Gurken- oder Apfelstücke beizugeben und dein tägliches Wassertrinken langsam steigern.

Durstgefühl wahrnehmen

Leider unterdrückt der Körper das Durstgefühl, wenn er im Stress ist oder während einer starken körperlichen Leistung. Das hängt mit der Ausschüttung von Stresshormonen (Adrenalin) zusammen.

Es ist sehr wichtig, genügend Flüssigkeit (klares Wasser) über den Tag in kleinen Schlucken zu trinken.

Wasser ist für den Körper unverzichtbar:

  • als Lösungsmittel,
  • für Reinigung und Ausscheidung (Abtransport von Giften),
  • als Transportmittel (Enzyme, Vitamine) in der gelösten Form,
  • und als Temperaturregler.

Der menschliche Körper besteht zu 50 – 80 Prozent aus Wasser und wer zu wenig trinkt, wird schnell schlapp und kann sich schlecht konzentrieren. Folgen eines Flüssigkeitsmangels sind häufig Kopfschmerzen und Verstopfung. Alle Lebewesen kommen aus dem Wasser und deshalb läuft ohne Wasser nichts. Wir können gut 100 Tage ohne Nahrung auskommen, aber nur wenige Tage ohne Wasser.

Bester kalorienfreier Durstlöscher

Tipp: Wenn das Trinkwasser zu kalt ist, kann alternativ das Leitungswasser gekocht werden und dann heiß bzw. lauwarm getrunken werden.

In Deutschland und in Europa regeln Trinkwasserverordnungen sehr streng die Qualität des Leitungswassers – es gelten sogar strengere Grenzwerte als für die Mineralwasser-Verordnung – von daher ist das Trinken aus der Leitung 100-mal besser und preiswerter als gekauftes Wasser (Einkaufen, Verpackung aus Plastik). Damit ist klares Leitungswasser günstiger für den Geldbeutel und umweltschonender.

Die Klimabelastung durch Leitungswasser ist im Durchschnitt 600-mal niedriger als bei Flaschenwasser. Wer trotzdem gekauftes Wasser trinken möchte, sollte auf regionales Wasser aus Mehrweg-Glasflaschen zurückgreifen.

Kann Leitungswasser bedenkenlos getrunken werden?

Ja, ohne Bedenken und mit dem besten Gewissen. Es ist gesund, es muss nicht verpackt werden und spart enorme Mengen an Verpackung. Leitungswasser ist der ideale kalorienfreie Durstlöscher.

Mach mit bei der Wasser-Challenge

Das Trinkwasser stammt aus Grundwasser und aus Quellwasser (rund 70 %) Circa 15 Prozent stammen aus Talsperren und Flusswasser – die restliche Menge kommt aus Oberflächenwasser/Uferfiltration.

Bestimmte Mineralwässer können ernährungsphysiologisch sinnvoll sein:

·       Calciumreiche Mineralwässer – können das Osteoporose Risiko senken sowie mindern das Risiko für das Metabolische Syndrom,

·       Magnesiumreiche Wässer – können möglicherweise chronische Entzündungen reduzieren und haben eine günstige Wirkung auf Migränefälle,

·       Hydrogenbicarbonat – reguliert den Säure-Basen-Haushalt des Körpers und kann sowohl Acidose oder Alkalose verhindern,

·       Sulfat im Mineralwasser hat eine positive Wirkung bei Verdauungsbeschwerden wie Verstopfung, Völlegefühl und Blähungen.

Richtig mit Leitungswasser im Haushalt umgehen

Der erste Wasserschwall, der morgens aus der Leitung kommt, sollte am besten zum Duschen, Blumengießen oder zum Putzen verwendet werden.

Partikelfilter am Hausanschluss sind wichtig und sollten regelmäßig gewartet werden. Siebaufsätze an den Wasserhähnen und Perlatoren sollen regelmäßig abgeschraubt und mit einer milden Zitronensäurelösung gereinigt werden.

Wie trinke ich nun richtig?

Am besten sollte man über den ganzen Tag verteilt trinken. Stell dir schönste Wasserkaraffen hin, saubere Kristallgläser und peppe das Wasser mit Obst, Gemüsestücken oder auch Gewürzen und Kräutern auf.

Strukturiere dir das Wassertrinken in vormittags drei Gläser und nachmittags drei Gläser und es darf auch zu den Mahlzeiten getrunken werden. Der Mythos, es sei schädlich zu den Mahlzeiten zu trinken, ist wissenschaftlich nicht haltbar.

Wenn du nur über den Tag doch zu wenig trinkst, lass dich durch einen Trinkwecker oder eine Trink-App erinnern. Oder du machst mit bei meiner kostenlosen „Wasser-Challenge“:

Wasser-Challenge – Trinke zwei Wochen lang mindestens 2 Liter Wasser am Tag (sechs Gläser Wasser)

Ich wage zu behaupten, dass du zu wenig trinkst. Dabei ist es beeindruckend, was sich alles in unserem Körper positiv verändert, wenn wir einfach genug Flüssigkeit zu uns nehmen und Wasser trinken.

Ich biete dir hiermit kostenlos eine 2-Wochen-Wasser-Challenge an. Es geht ganz einfach. Über zwei Wochen verpflichtest du dich jeden Tag mindestens zwei Liter klares Leitungswasser zu trinken.

Zwei Wochen Plan Wasser Challenge

Hier ist dein Plan – du brauchst ihn dir nur herunterladen und auszudrucken und kannst direkt loslegen –

Zwei Wochen Plan Wasser Challenge

hake jedes Glas Wasser ab freue dich jetzt schon auf erstaunliche Ergebnisse:

  • Mehr Frische und Wohlbefinden – du wirst besser schlafen und frisch und fit aufwachen und mit ganz neuer Energie in den Tag starten, wie du es lange nicht mehr erlebt hast,
  • Bessere Konzentration – unser Gehirn funktioniert gut hydriert einfach besser,
  • Weniger Kopfschmerzen – viele Kopfschmerzen sind bedingt durch zu wenig Trinken,
  • Klare Haut – deine Haut wird strahlen, Unreinheiten werden verschwinden und dein Teint wird frischer und erholter aussehen,
  • Verbesserte Verdauung – Verstopfungen werden sich verbessern und die Verdauung reguliert sich,
  • Weniger Heißhunger auf „Ungesundes“ – oft verwechseln wir Hunger- und Durstgefühl – wenn wir zuerst trinken, geht der Hunger manchmal wieder weg,
  • Gesundes Durstgefühl stellt sich wieder ein, wenn der Körper genügend hydriert ist – der Körper meldet sich früher „ich bin durstig“.

Die vielen Vorteile wiegen den Nachteil, dass man durch das Mehrtrinken vom Wasser öfters auf die Toilette gehen muss, um ein Vielfaches auf. Der Urin wird hell und der Körper kann sich leicht reinigen und viele Schadstoffe ausschwemmen. Solltest du unterwegs oder auf Reisen sein, dann plane das Trinken und Pipimachen mit ein.

Quellen:

Trinkstudie der TK

DGE – Referenzwert zu Wasserbedarf

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Selbstgemachte Hafermilch

Das wirst du hier lernen

Selbstgemachte Hafermilch – eine leckere und gesunde Alternative

Haferdrink, Mandelgetränk und Kokosmilch – die Auswahl an pflanzlichem Milchersatz ist groß und wächst beachtlich. Eine Vielzahl an Menschen bevorzugt mittlerweile aus gesundheitlichen, geschmacklichen, ethischen oder umweltschützenden Gründen pflanzliche Alternativen gegenüber den tierischen Pendants.

Nicht nur aus Getreide kann ein pflanzliches Getränk hergestellt werden, sondern auch aus unterschiedlichsten Nüssen, Samen und Saaten.

Alternative Getreidedrinks sind so populär wie nie. Wer hätte gedacht, dass Hafermilch/Haferdrink heute ohne weiteres im Kaffee Latte getrunken wird… vor zehn Jahren war das meines Erachtens noch undenkbar. So schnell kann sich alles ändern.

 

In diesem Artikel stelle ich dir den Haferdrink bzw. die selbstgemachte Hafermilch vor. Ausprobieren, ob dir das Getränk schmeckt, lohnt sich immer und wer einen Blender zuhause hat, mixt sich im Handumdrehen seine Hafermilch selbst.

 

Bezeichnung „Milch“

Das europäische Lebensmittelrecht sieht vor, dass die Bezeichnung „Milch“ nur Produkten vorbehalten ist, die durch Melken von Tieren gewonnen wurden. Deshalb findet der Verbraucher im Supermarkt nur die Bezeichnung „Haferdrink“. Wenn wir die Milch für unseren eigenen Bedarf herstellen, können wir weiter von der Hafermilch sprechen.

Verwendung von Hafermilch

Aus meiner Erfahrung kann man Hafermilch problemlos in Kaffee und Tee verwenden, ins morgendliche Müsli/Granola beigeben und damit lecker kochen und backen (Pudding, Cremes und Saucen). Die Milch ist zwei bis drei Tage im Kühlschrank haltbar.

Bei latenter und bekannter Kuhmilchallergie, nachgewiesener Laktoseunverträglichkeit und Nussallergien bringt Hafermilch Abwechslung in den täglichen Speiseplan.  

Der Haferdrink enthält keinen Milchzucker (Laktose) und ist heute die beliebteste Getreidemilch. Hafer gehört botanisch zur sogenannten Gräserfamilie (Poaceae) und enthält – wenn auch in geringeren Mengen als im Weizen und Dinkel – das Klebereiweiß Gluten und ist damit bei einer Glutenunverträglichkeit nicht geeignet. 

Hafermilch selbst herstellen

Hafermilch lässt sich supereinfach selbst herstellen:

  • 100 g Haferflocken mit einem Liter Wasser mixen – abseihen – fertig

Mit glutenfrei ausgelobten Haferflocken lässt sich nach Bedarf auch eine glutenfreie Hafermilch selbst herstellen. Der Hafertrester kann in anderen Rezepten weiterverwendet werden, wie Porridge oder Brot/Gebäck.

Die Hafermilch enthält den löslichen Ballaststoff „Beta-Glucan“, der cholesterinsenkend wirkt, unser Herz-Kreislauf-System positiv beeinflusst und sich förderlich auf die Darmgesundheit auswirkt.

Industriell hergestellter Haferdrink schmeckt leicht süßlich, da stärkeabbauende Enzyme zum Einsatz kommen, die die Haferstärke in Malzzucker/Maltose umwandeln. Diabetiker und diabetisch gefährdete Menschen sollten daher keine großen Mengen vom Haferdrink trinken, da Maltose den höchsten glykämischen Index von 105 hat – Glucose hat 100. Bei selbsthergestellter Hafermilch entsteht keine Maltose und das ist ein guter Grund, sich die Hafermilch selbst zu machen.

Nährstoffe Hafermilch auf 100 ml

Energie                                50 kcal

Kohlenhydrate                  8 g

Ballaststoffe                       1 g

Fett                                        1 g

Eiweiß                                   1 g

(Die Angaben können je nach Naturprodukt leicht schwanken)

 

Fazit:

Selbstgemachte Hafermilch ist energie-, eiweiß- und fettarm und wird in der Regel gut vertragen. Diese vegane Milch ist geeignet bei Laktoseintoleranz und für Allergiker von Kuhmilch und Nüssen. Das Beta-Glucan hat eine cholesterinsenkende Wirkung und fördert die Darmgesundheit.

#hafermilch #haferdrink #oatmilk #oatdrink 

Quellen:

Zhou AL et al. Whole grain oats improve insulin sensitivity and plasma cholesterol profile and modify gut microbiota composition in C57BL/6J mice. J Nutr. 2015 Feb;145(2):222-30

Hafermilch ist energie-, fett- und eiweißarm und enthält wertvolle Ballaststoffe.

Nährstoffe Hafermilch auf 100 ml

Energie                                50 kcal

Kohlenhydrate                  8 g

Ballaststoffe                       1 g

Fett                                        1 g

Eiweiß                                   1 g

(Die Angaben können je nach Naturprodukt leicht schwanken)

Meine Empfehlung:

Hafermilch am besten selbst mixen

Kochkurs "Vegane Pflanzendrinks" offline und online

Melde dich an zum Kochkurs Vegane Pflanzendrinks selbst machen (offline und online) – Kosten 35,- Euro pro Teilnehmer alles inklusive

Hier geht es zur Anmeldung: 

https://bit.ly/veganemilchkochkurs

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Ernährung Rezepte

Workshop Kalender Mai – August 2022

Workshop Kalender Mai – August 2022

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Susanne | 2 Minuten Lesezeit

Das wirst du hier lernen

Es gibt spannende und lehrreiche Offline und Online Kochkurse zum Thema „Vegane Pflanzendrinks – Was ist drin und lohnt sich Selbermachen? und zum Sommer Thema „Eiscreme“. Die Kurse kosten pro Person 35,- Euro und der Preis gilt sowohl für den Offline und Online Kurs. 

  • Vegane Pflanzendrinks Kochkurs findet statt am 25. Mai und 27. Mai 2022. Hier geht es zur Anmeldung: https://bit.ly/veganemilchkochkurs 
  • Eiscreme stellen wir selbst her am 22. und 24. Juni 2022
Vom 10. – 14. Juni 2022 finden Wohlfühl-Entlastungtage statt, die eine hervorragende Darm- udn Körperpflege darstellen und ganz einfach umzusetzen sind. Dazu gibt es am 3. Juni 2022 um 19:30 Uhr ein kostenloses Webinar – hier kannst du dich anmelden: 
 

https://bit.ly/wohlfühlensommer

Ich freue mich sehr, dass ich diesen Kurs zusammen mit Martina Szabo – Ernährungsberaterin TCM aus Wien durchführe. Wir stehen dir kompetent zur Seite und führen dich mit Erfolg durch die Entlastungstage – eine Wohltat für Körper und Darm. Der Preis beträgt 49,- Euro für die sommerlichen Entlastungstage vom 10.  – 14. Juni 202

Ernährung Sprechstunde für deine Fragen - 1. Juli 2022 - 17 Uhr (kostenlos)

Im Juli und August 2022 werde ich jeden Freitag um 17 Uhr eine kostenlose Ernährungssprechstunde durchführen per ZOOM. Wenn du Fragen hast, dann kannst du dich einfach mit deiner E-Mail Adresse bei mir anmelden

hallo@susannedoring.com 

und ich schicke dir den ZOOM Link. 

 

Meine Empfehlung:

Melde dich an zur SOMMER KOCH WOCHE vom 1. – 8. Juli 2022 mit fantastischen Rezepten und Tipps für einen leichten und gesunden Sommer 2022 für 19,- Euro. 

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Umfrage Ernährung und Immunsystem

Umfrage Ernährung und Immunsystem

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Susanne | 2 Minuten Lesezeit

Das wirst du hier lernen

Ich wende mich an gesundheitsinteressierte Menschen über 30 Jahre, die ihr Immunsystem spürbar verbessern und auf das nächste Level bringen wollen. Das Ziel ist, sich endlich das ganze Jahr über fit und gesund zu fühlen und zu sein. Bist du mit dabei? Mach mit bei meiner Umfrage und ich freue mich auf dein persönliches Feedback. Deine Antworten können wir in einem kostenlosen 30 Minuten Gespräch erörtern. 

Warum biete ich diese wertvolle Challenge an?

Ich biete diese Umfrage und anschliessendes 30 minütiges Coaching an, weil ich in 2021 mindestens 100 Personen motivieren will, den nächsten Schritt in Richtung gesündere Ernährung zu tun. 

Hier geht es zur Umfrage

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Updates Ernährung

Gemüse Schnippeln

Zucchini & Frühlingszwiebel

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Susanne | 5 Minuten Lesezeit

Das wirst du hier lernen

Frisches Gemüse der Woche (Video)

Das ist wichtig

– Das vorbereitete Gemüse hält 1 Woche im Kühlschrank (4ºC)

– Fertig geschnittenes Gemüse erleichtert das Tägliche kochen 
 


Susanne Döring
Diplom-Oecotrophologin
Ernährungsberatung
Am Kamp 9 – 51545 Waldbröl-Seifen
Tel: 0151-56 15 6027
hallo@susannedoring.com 
www.susannedoring.com

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Goldene Milch – der ultimative Wintertipp

Goldene Milch – der ultimative Wintertipp

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Susanne | 2 Minuten Lesezeit

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Die goldene Milch ist ein altes Heilrezept aus der indischen Yoga-Küche.

Und hier geht es gleich zum Rezept für eine Person:

1 Becher (Kuh) Milch– alternativ auch Hafer-, Mandel- oder Soja-Getränk – in einen Topf geben. Einen Teelöffel gemahlenen Kurkuma mit einem halben Teelöffel Zimt (bevorzugt Ceylon-Zimt)* in 100 ml Wasser vermischen und diese Paste einem kleinen Topf zwei Minuten köcheln lassen. In die Milch einen Teelöffel dieser Kurkuma-Zimtpaste hinzugeben. Alles verquirlen und erwärmen. Noch einen Teelöffel Kokosöl oder ein anderes mildes Speiseöl hinzugeben. Wer mag, süßt noch mit etwas Honig oder Agavendicksaft nach. Genau das richtige in der Winterzeit.

Ein Becher goldene Milch kann abends als perfekter Schlummertrunk genossen werden. Der goldenen Milch werden wärmende, entzündungshemmende und reinigende Wirkungen zugeschrieben.

Warum empfehle ich Ceylon-Zimt?

Es gibt zwei Sorten von Zimt: den Ceylon-Zimt und den Cassia-Zimt/China-Zimt.

Cassia und Ceylon sind die wirtschaftlich bedeutendsten Zimtsorten. Ceylon-Zimt stammt aus Sri Lanka (ehemals „Ceylon“), Cassia-Zimt aus China.

Beide Sorten unterscheiden sich im Aroma, im Aussehen und auch im Preis. Der teurere Ceylon-Zimt gilt als feiner im Aroma, Cassia als kräftiger und leicht süßlich.

Kauft man Zimt in Stangenform, sind die äußerlichen Unterschiede leicht zu erkennen: Cassia-Zimt besteht aus einer einzigen dicken, gerollten Rindenschicht des Cassia-Baumes. Für Ceylon-Zimt werden mehrere dünnen Innenrinden des Ceylon-Zimtbaumes zusammengerollt.

Bei Pulver sind die Unterschiede optisch nicht zu erkennen.

Im Handel besteht keine Pflicht zur Kennzeichnung der Zimtsorte. Da Ceylon-Zimt jedoch teurer ist als Cassia, wird er in der Regel auch als solcher gekennzeichnet.

Die beiden Zimtsorten unterscheiden sich auch in ihrem Gehalt an Cumarin. Dabei handelt es sich um einen natürlichen Inhaltsstoff von Zimt, der in höherer Dosierung im Tierversuch leberschädigend wirkt. Ceylon-Zimt enthält von Natur aus weniger Cumarin als Cassia. Die Gesamtaufnahmemenge ist bei den üblichen Verzehrsmengen jedoch gering. Nur wer regelmäßig gern und viel Zimt als Gewürz verwendet, sollte bevorzugt Ceylon-Zimt verwenden. Für zimthaltige Lebensmittel wie Weihnachtsgebäck, Desserts oder Frühstückscerealien gelten EU-weit Grenzwerte für den Cumaringehalt, der nicht höher als 2 mg/kg Produkt sein darf.

Meine Empfehlung:

Wer regelmäßig gern und viel Zimt als Gewürz verwendet, sollte bevorzugt Ceylon-Zimt verwenden, um wegen dem geringeren Cumaringehalt die Leber zu schonen.

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Vier Trockenpflaumen pro Tag schützen vor Osteoporose

Vier Trockenpflaumen pro Tag schützen vor Osteoporose

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Susanne | 2 Minuten Lesezeit

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Weltweit sind mehr als 200 Millionen Menschen von Osteoporose betroffen. Alle drei Sekunden erleidet jemand einen Knochenbruch, der durch Osteoporose bedingt ist. Was ist denn Osteoporose?

Osteoporose ist eine Störung im Knochenstoffwechsel, die Knochen dünner und poröser werden lassen. Osteoporose ist der Grund warum ältere Menschen anfälliger für Knochenbrüche sind. Es ist bekannt, dass circa 30 % aller Frauen nach den Wechseljahren eine klinisch relevante Osteoporose entwickeln.  Für Männer ist ab dem 70. Lebensjahr die Altersosteoporose ein ebenso häufiges Krankheitsbild.

Die Osteoporose ist eine zunächst unmerklich verlaufende Erkrankung, die aber im Fall von Knochenbrüchen, insbesondere bei alten Menschen, eine hohe Krankheitsbelastung (Schmerzen, Bettlägerigkeit) bedeutet.

#osteoporose #osteoporosevorbeugen

Was kann ich tun, damit die Knochenmasse gesund bleibt und Knochen stabil und stark bleiben?

Die gute Nachricht hier ist, dass schon mit kleinen Anpassungen des Lebensstils und ein paar vorbeugenden Maßnahmen der Osteoporose vorgebeugt werden kann.

Die wirksamste Maßnahme, um Knochenschwund nachhaltig zu verhindern ist angemessene körperliche Aktivität. Das heißt Spazierengehen, Wandern, Tanzen und beweglich bleiben. Dadurch werden knochenaufbauende Zellen angeregt neue Knochensubstanz zu bilden. Besonders gut eignen sich gewichttragende Ausdauerübungen sowie ein muskelaufbauendes Training.

  • Vitamin D und Calcium spielen ebenfalls eine wichtige Rolle im gesunden Knochenstoffwechsel.
  • Mit bereits einer halben Stunde an der frischen Luft kann die eigene Vitamin-D Produktion der Haut gefördert werden.
  • Eine ausreichende Zufuhr von Calcium mit der Nahrung gelingt über Milch und Milchprodukte, Käse sowie Grünkohl/Brokkoli.

Neuere Forschungsergebnisse deuten darauf hin, dass der Verzehr von Trockenpflaumen die Knochengesundheit entscheidend verbessern kann.

Quelle: Shirin Hooshmand, Sheau C. Chai, Raz L. Saadat, Mark E. Payton, Kenneth Brummel-Smith, Bahram H. Arjmandi. Comparative effects of dried plum and dried apple on bone in postmenopausal women. British Journal of Nutrition, 2011, (Vergleichende Wirkung von Dörrpflaumen und getrockneten Äpfeln auf die Knochen bei postmenopausalen Frauen)

Meine Empfehlung:

Wie in der Studie beschrieben reichen bereits 4 – 5 Trockenpflaumen pro Tag aus, um einen Knochenschwund nachhaltig entgegen zu wirken und stabile Knochen zu fördern.

Man kann die Trockenpflaumen als Snack zum Beispiel zusammen mit Walnüssen in den täglichen Speiseplan einbauen oder morgens in den Smoothie oder Müsli mischen.

Lunch Bowl mit Trockenpflaumen

200 g Vollkorn Bulgur/Couscous nach Anleitung garen und in eine große Schüssel geben – 4 Frühlingszwiebeln in Ringe schneiden und 2 Knoblauchzehen fein hacken – 400 Thunfisch aus der Dose  in 1,5 cm große Würfel schneiden – 75 g Trockenpflaumen ohne Stein halbieren – Alles mit 5 Esslöffel Sojasauce, 1 Esslöffel Pflanzenöl, 30 ml Zitronensaft vermischen, 1 Salatgurke in Scheiben schneiden 1 Avocado entsteinen und in Scheiben schneiden.

Erst Couscous, dann die Fisch-Soja-Pflaumen Mischung, dann Gurke und Avocado auf vier Salatschüsseln portionieren. Mit 1 Kästchen Kresse bestreuen und servieren

Guten Appetit!

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Köstlicher Herbstsalat mit Weintrauben (inkl. Rezept)

Köstlicher Herbstsalat mit Tafeltrauben, Rucola, Ziegenkäse und Walnüssen

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Susanne | 4 Minuten Lesezeit

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Das wirst du hier lernen

Der Abschied vom Sommer fällt nicht leicht, aber der Herbst beschenkt uns mit herrlichen Früchten und bunt gefärbtem Herbstlaub. Die Kunst besteht nun darin, diese Geschenke der Natur dankbar anzunehmen und sich einfach einmal still auf eine Bank zu setzen und sich all der herbstlichen Schönheit ringsumher zu erfreuen.

Und in die herbstliche Küche holen wir uns frische Tafeltrauben und bereiten einen fantastischen Herbstsalat mit Rucola, Ziegenkäse und karamellisierten Walnüssen zu.

Köstlicher Herbstsalat - Zutaten für 4 Personen

  • 4 Handvoll Rucola
  • 3 Esslöffel Olivenöl
  • 1 Esslöffel Apfelessig
  • 75 g Walnusskernhälften
  • 3 Esslöffel brauner Zucker
  • 250 g dunkle Trauben
  • 250 g Ziegenfrischkäse
  • Salz und Pfeffer

Zubereitung

Eine Vinaigrette aus Olivenöl und Apfelessig mischen. Rucola waschen, trockenschleudern, mit der Vinaigrette vermischen und auf vier Tellern anrichten. 

Walnüsse in einer trockenen Pfanne duftend rösten, mit dem Zucker bestreuen und karamellisieren lassen. 

Auf Backpapier abkühlen lassen. Trauben waschen und zusammen mit den Walnüssen und dem zerbröckelten Ziegenfrischkäse auf dem Salat verteilen und nach Geschmack salzen und pfeffern.

In Tafeltrauben steckt Sommersonne… und sie passen gut zu Käse

Tafeltrauben passen mit ihrem fruchtigen Aroma wunderbar in die Herbstküche. Trauben sollten grundsätzlich mit heißem Wasser gründlich abgewaschen werden. Sie stärken mit gesunden Pflanzenstoffen (siehe unten: Resveratol) das Immunsystem und bereiten uns ideal auf die kalte Jahreszeit vor. Auch Traubensaft ist eine leckere Kraftquelle und sollte mit Wasser verdünnt werden, weil er so intensiv schmeckt.

Weintrauben sind die Fruchtstände der Weinreben (Vitis), insbesondere die der Edlen Weinrebe (Vitis vinifera subsp. vinifera). Die einzelnen Früchte des Fruchtstandes heißen Weinbeeren.

Die Kletterpflanze Weinrebe gehört zu den ältesten Kulturpflanzen der Menschheit. Heute sind weltweit rund 16.000 Rebsorten bekannt. Es gibt Weinreben mit grünen, gelben, roten und dunkelblauen Beeren.

Bestimmte Weinbeerensorten können roh als Tafeltrauben gegessen oder zu Rosinen getrocknet werden. Die meisten Weinbeeren werden zu Wein, Branntwein oder Traubensaft verarbeitet.

Die Schale sowie die Kerne der Weinbeeren enthalten die Antioxidantien Resveratol und die sogenannten OPCs (Pro-Anthocyanidine). Die kleinen Traubenkerne können zu  hochwertigem Traubenkernöl und Traubenkernmehl verarbeitet werden.

Auch die Weinblätter der Weinrebe sind essbar und werden in der orientalischen Küche häufig in Form von gefüllten Weinblättern verwendet. Trauben enthalten beachtliche Mengen des Vitamin B6 – Pyridoxin.

Walnüsse sind ein Superfood

Und jetzt noch ein gewichtiges Wort zu Walnüssen. Nüsse gelten im Allgemeinen als gesund und das sind sie auch. 

Walnüsse haben die besondere Fähigkeit die Blutgefäße elastisch zu halten, was bei Arteriosklerose mit der drohenden Gefahr von Herzinfarkt oder Schlaganfall sehr bedeutend ist. 

Auf der Grundlage von zahlreichen wissenschaftlichen Untersuchungen hat die Europäische Behörde für Lebensmittelsicherheit (EFSA) im Mai 2012 folgende Gesundheitsaussage für Walnüsse zugelassen: 

„Walnüsse tragen dazu bei, die Elastizität der Blutgefäße zu verbessern“.

Eine Handvoll Walnüsse

Bereits eine Handvoll Walnüsse täglich (ca. 30 g) hat diesen bedeutenden gesundheitsförderlichen Effekt Blutgefäße elastisch zu halten und einem Schlaganfall vorzubeugen.

Die Walnuss ist die einzige Nuss, welche einen signifikant hohen Anteil an Alpha-Linolsäure (Omega 3 Fettsäure) besitzt. Omega-3-Fettsäuren gelten als essenziell, das heißt, der Körper kann sie selbst nicht produzieren. 

Walnüsse sind cholesterinfrei und enthalten vor allem ungesättigte Fettsäuren. Sie sind daher ideal für einen abwechslungsreichen und ausgewogenen Speiseplan. Weiterhin enthalten Walnüsse Eiweiß, Vitamine, Mineralstoffe und Antioxidantien. Sie sind zu Recht kleine Nährstoffbomben.

Das sind gute Gründe, um täglich eine Hand voll Walnüsse zu essen oder sie großzügig im Herbstsalat zu verwenden.

6 Power-Foods für dein Immunsystem

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